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  • Julia Gräter

#CleanUpMunich #08

Unter dem Stern "Zigarettenentsorgung im Zeichen der Baumliebe"



Nicht nur, dass der Boden direkt am Eingang zur U- und S-Bahn-Station Harras nur so von Zigarettenstummeln übersät war – nein, auch die wenigen Bäume die an den Bushaltestellen gepflanzt sind, wurden offensichtlich als überdimensionale Aschenbecher missbraucht. Umso schlimmer die Tatsache, dass bereits ein einziger Zigarettenstummel 40 Liter Grundwasser verunreinigt. Nur zu erahnen, wie viel Grundwasser hier bereits verunreinigt wurde.

"Kaum zu glauben, dass diese beiden Bilder lediglich 10 Minuten und vier Hände trennen."

Da gerade Kleinteile wie Zigarettenstummel sehr Mühsam zum Zusammensammeln sind, dauerte es einige Zeit, um lediglich einen kleinen Bereich davon zu befreien.


In dieser Zeit trafen wir auf viele Raucher, die nicht so recht wussten, was sie vor uns mit ihrer Zigarette machen sollen. Dank unserem Partner Rehab Republik konnten wir ihnen entsprechende Taschenaschenbecher mitgeben und schenken. Dort können übrig gebliebene Zigarettenstummel verstaut werden, bis man sie schließlich im Restmüll korrekt entsorgen kann.


Anstatt die Zigarettenstummel auf den Boden zu werfen, rettet der Raucher nun mit bereits einem gefüllten Taschenaschenbechers 3 volle Badewannen Wasser vor der Verunreinigung.



Neben Gesprächen mit Rauchern, bekamen wir von einigen vorbeigehenden Leuten Dankbarkeit und ein damit verbundenes Dankeschön entgegnet. Immer wieder fragen viele Leute, ob wir das freiwillig machen und wieso wir das eigentlich machen. Da bleibt eigentlich nur die Antwort, aus Liebe zur Natur.

"Es tut weh, einen Baum unter Zigarettenstummeln begraben zu sehen, der mehr Müll als Erde an seinen Wurzeln verspürt."

Ich stelle mir die Frage,


wie würde sich ein Baby fühlen, wenn es in Fruchtwasser voller Nikotin und anderen Chemikalien schwimmen würde?


Wie würde sich ein Kind fühlen, wenn es in vergammelten Zigarettenstummeln und zerbröseltem Plastik eingegraben stände?


Wie würdest DU dich fühlen, wenn du kein sauberes Trinkwasser mehr hättest?


Wir brauchen die Erde.

Wir brauchen die Bäume.


Deshalb sollten wir sie entsprechend gut behandeln und schützen!

Ich bedanke mich bei der tatkräftigen Helferin Katharina, die auf die Zustände am Harras Aufmerksam gemacht hat und beende diesen Artikel mit einer Bitte an die Stadt München:

"Bitte stellt dort fixierte Aschenbecher auf, so dass auch Raucher, die nicht viel Zeit oder Umweltbewusstsein mitbringen, die Möglichkeit haben, den Bäumen die Luft zum Atmen, dem Wasser die Chance auf Reinheit und uns Menschen die Chance auf eine saubere Zukunft zu lassen!"


"Den Pin fanden wir unter all den Zigarettenstummeln und dem Müll am Baumstumpf."

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