Di., 18. Feb. | Eisbachbrücke

Grünes Surfen – Blaues Surfen – Ist das überhaupt möglich?

Ein lokaler und globaler Blick auf nachhaltiges Surfen und Sportbekleidung.
Anmeldung abgeschlossen
Grünes Surfen – Blaues Surfen – Ist das überhaupt möglich?

Zeit & Ort

18. Feb. 2020, 18:00
Eisbachbrücke, Eisbachbrücke, 80538 München, Deutschland

Über die Veranstaltung

Wir sind Partner der Veranstaltung der Umwelt-Akademie e.V.:

Podiumsdiskussion mit vorausgehender Sammelaktion von Zigarettenstummeln am Eisbach

18:00 Uhr: Treffpunkt Aufräumaktion - Sammeln von Zigarettenstummeln Eisbachbrücke (neben: Haus der Kunst, Prinzregentenstraße, 80538 München)

19:00 Uhr: Anschließende Veranstaltung - Vorträge und Podiumsdiskussion GLS Bank, Bruderstraße 5A, 80538 München

Zur Besserung Planung der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter folgendem Link: https://veranstaltungen.gls.de/nfuseabnsim

Bitte bringen Sie deshalb für diese Aktion alte Plastiktüten und Gartenhandschuhe mit.

Referenten: Alexa Dehmel, Mitgründerin & Geschäftsführerin Bartenstein Academy Helmut Schmidt, Werkleiter AWM a.D., Vorstand Umwelt-Akademie e.V. Sebastian & Alexander Schwainberger, Geschäftsührer WAU Surfboards Michael Austermühle, Country Manager Germany and Austria Patagonia

Die Veranstaltung beginnt mit einer "Aufräumaktion" entlang des Weges  von der Eisbachwelle, dem legendären Münchner Surf Spot, zum  Veranstaltungsort. Dabei werden Zigarettenstummel aufgesammelt. Wie  diese durch Upcycling zu Surf Boards werden können, zeigen die Gründer  von Wau Surfboards bei der sich anschließenden Veranstaltung.

Auch wenn im voralpenländischen München gesurft wird, ist dieser  Sport vor allem mit den Stränden von Kalifornien, Hawaii und Indonesien  assoziiert. Die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik macht vor diesen  Surf Spots nicht halt, landen doch jedes Jahr weltweit acht Millionen  Tonnen Plastik in den Meeren. In ihnen schwimmt bis zum Jahr 2050 -  gemessen am Gewicht - mehr Kunststoff als Fische, sollte sich daran  nichts ändern. Die Fakten sprechen für sich:

  • Jede Minute landet ein Müllwagenladung Kunststoffen in den Weltmeeren.
  • Nur 5 Prozent des weltweiten Kunststoffs wird weltweit recycelt.
  • Im Pazifikwirbel gibt es sechs Mal mehr Plastik als Plankton.
  • 80 Prozent des Meeresabfalls besteht aus Plastik.
  • Plastik ist nicht biologisch abbaubar und teilt sich in kleine Partikel auf.
  • Geschätzte 5,52 Billionen Kunststoffpartikel schwimmen in den Weltmeeren.
  • Es gibt einen Müllteppich aus Plastik im Pazifik, der dreimal so groß wie Frankreich ist.

Vielfach dient Plastik als Verpackung. Doch auch unsere Kleidung  besteht häufig aus synthetischen Mikroplastiken, die durch das Waschen  der Kleidung letztlich in den Ozeanen und dann wiederum in unserer  Nahrungskette enden. Kann also Sport- und Funktionsbekleidung und können  Sportarten wie zum Beispiel Surfen überhaupt nachhaltig sein? Dieser  Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Dabei werden  auch Materialien in den Blick genommen, die im Bereich "Upcycling" und  in der Kreislaufwirtschaft Anwendung finden. Doch es müssen nicht nur  Wege gefunden werden, Plastik zu recyclen. Wir müssen auch unsere  gesamte Denkweise ändern. Deshalb fragen wir, was wir ganz lokal in  München, mitten in unserer Stadt, tun können. Zudem lernen wir lokale  Hersteller und Anbieter aus dem Bereich Surfen und Sportbekleidung  kennen, die rund um das Thema Plastik nach zukunftsweisenden Lösungen  suchen.

Es moderiert Juliane Kahl, Vorstand "Die Umwelt-Akademie e.V."

Eine Veranstaltung der Umwelt-Akademie e.V. in Kooperation mit: Bartenstein Academy, #CleanUpMunich, GLS Bank, Patagonia, rehab republic e.V., WAU Surfboards

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Anmeldung abgeschlossen

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